Termine

Hier finden Sie unsere Terminempfehlungen...

2017-04-20 (Donnerstag)

Buen Vivir - Ein gutes Leben für alle!

2017-04-20 - 2017-04-29

Buen Vivir - Ein gutes Leben für alle!

Berlin

Vom 20. - 29. April findet in Berlin die Veranstaltungswoche "Buen Vivir - Ein gutes Leben für alle!" statt.

Die Woche wird organisiert von einem breiten Netzwerk an Initiativen, die sich für einen sozial-ökologischen Wandel einsetzen. Höhepunkt der Woche wird eine Konzertlesung mit Alberto Acosta, ehemaliger Minister und Präsident der verfassungsgebenden Versammlung von Ecuador, Mitbegründer der Yasuní-Initiative und prominenter Vertreter des Buen Vivir Konzepts.

Buen Vivir bezeichnet ein zentrales Prinzip in der Weltanschauung und Lebenspraxis indigener Gruppen aus dem Andenraum Lateinamerikas. Es strebt nach einem guten und erfüllten Leben der Menschen in ihrer Gemeinschaft und dem Zusammenleben in Vielfalt und Harmonie mit der Natur. Der lateinamerikanische Ansatz verbindet fundamentale Kritik am derzeitigen auf endloses Wachstum ausgerichteten Wirtschaftssystem Wachstumsgesellschaft mit inspirierenden Ansätzen einer zukunftsfähigen Welt.

Das genaue Programm und weitere Infos finden Sie hier...

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2017-04-29 (Samstag)

People's Climate March Wien

14:00 - 18:00

People's Climate March Wien

Wien Praterstern/Ecke Ausstellungsstraße

Am 29. April gehen in Wien und weltweit tausende Menschen auf die Straße, um eine echte und solidarische Klimapolitik einzufordern. Jährlich neue Rekordtemperaturen, Dürren und Überschwemmungen zeigen, wie dringed gehandelt werden muss. Doch die Realität sieht anders aus: Am hundertsten Tag der US-Präsidentschaft von Donald Trump erheben wir uns gegen eine Politik, die droht, unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu zerstören - auf beiden Seiten des Atlantiks!

Weiter infos der aufrufenden Plattform "System Change, not Climate Change" finden Sie hier...

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2017-05-20 (Samstag)

March against Monsanto - Für ein gutes Leben für alle!

13:00 - 20:00

March against Monsanto - Für ein gutes Leben für alle!

Abmarsch 14:00 Bregenz Bahnhof

Warum engagieren wir uns für den March against Monsanto?

Der amerikanische Konzern Monsanto ist für uns das Symbol für die industrielle Landwirtschaft: eine Produktionsform, welche durch den massiven Einsatz von Chemikalien die Umwelt verpestet, den Verlust der biologischen Vielfalt beschleunigt und massiv zur globalen Erwärmung beiträgt. Sie ist weltweit für die Verdrängung von Millionen von Kleinbauern verantwortlich. Mit der Patentierung von Lebewesen und Saatgut bedroht dieses Modell die Ernährungssouveränität von uns allen.

Kritiker werfen Monsanto vor, mit einer systematischen Verschleierungsstrategie die durch ihre Produkte verursachten Schäden an Mensch und Umwelt zu leugnen und ihre verheerenden Aktivitäten aufrecht zu erhalten. Zu diesen gehört: Lobbying bei den gesetzgebenden Agenturen und Regierungen, Lügen und Korruption, Finanzierung betrügerischer wissenschaftlicher Studien, unter Druck setzen unabhängiger Wissenschaftler, Manipulation von Presseorganen, etc.

Unsere Kritik richtet sich aber auch an andere globale Großkonzerne und ihre Geschäftsführer, die ihren Profit über das Wohl des Menschen stellen und mit ihren teils menschenverachtenden Aktivitäten, vor allem in den ärmeren Regionen dieser unserer Welt, für viel Leid und Chancenlosigkeit verantwortlich sind.

Aber vor allem fordern wir von der Politik der Nationalstaaten und der EU, dass sie ihre Politik neu ausrichten, zum Wohl des Menschen und zur Bewahrung unseres Planeten. Nur ein gemeinsames und entschlossenes Vorgehen kann den in Gang gesetzten Zerstörungsprozess stoppen

„Gutes Leben für alle“ braucht eine andere Globalisierung.

Die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung ist geprägt von Verunsicherung, Angst und Pessimismus. Dies zeigt sich in der Radikalisierung der Gesellschaft und im Erstarken der Populisten mit ihren scheinbar einfachen Problemlösungen. Doch Nationalismus und Egoismus sind kein Zukunftsmodell.

Ein „Gutes Leben für alle“ beschreibt eine Welt, in der das freie Zusammenleben friedlich und solidarisch organisiert wird. Es ist eine Utopie von einem Gemeinwesen, in dem wir unser Miteinander so gestalten, dass ein gelungenes Leben auch mit geringerem Ressourcenverbrauch und nicht auf Kosten anderer möglich wird. Dafür müssen wir Solidarität und Verteilungsgerechtigkeit in unserer Gesellschaft stärken und gemeinsam an einer Zivilisation arbeiten, in der gut Leben nicht Privileg weniger bleibt.

Wir können die Welt nicht von heute auf morgen verändern.. Aber wir können Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Gewerkschaften, PionierInnen des Wandels, Politik und Kultur vernetzen und gemeinsam über ein „Gutes Leben für alle“ diskutieren. Mit der Bündelung unser aller Engagement können wir aus einer Utopie Wirklichkeit werden lassen.

Jean Ziegler ist felsenfest überzeugt, dass „der Aufstand des Gewissens“ längst begonnen hat und die Menschen immer mehr erkennen, dass sie bei sich selbst anfangen und aktiv werden müssen. Von der Basis her.

Wir sind die Basis.

Hier finden Sie den Flyer...

Hier können Sie das Factsheet zu Monsanto laden...

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2017-06-12 (Montag)

Tage der Zukunft

2017-06-12 - 2017-06-14

Tage der Zukunft Arnoldstein

Klosterrruine Arnoldstein

Sie gilt als der „Dünger für das Gehirn", als Auslöser für die besten Zeiten unseres Lebens und ist mit verantwortlich für den sprichwörtlichen Spirit, der bei den Tagen der Zukunft spürbar ist. Zudem hat Harald Schellander, Mitbegründer des IFZ, ein Buch* gewidmet: Gute Gründe, um die Inspiration zur Zukunftskraft des Jahres 2017 zu erheben.

Auch der Veranstaltungsort für die Tage der Zukunft in Kärnten verdient das Prädikat "inspirierend". Stein für Stein wurde die Klosterrruine Arnoldstein über Jahrzehnte wieder aufgebaut Ihre Innen- und Außenräumen laden zu einer Entdeckungsreise in längst vergangene Zeiten und zum Co-Kreieren ein.

So werden Sie INSPIRATION rund um die diesjährigen Tage der Zukunft in Arnoldstein erleben:

  • Sie fühlen sich als ZukunftsgestalterIn angesprochen? Dann reichen Sie beim Call for projects ein und kommen Sie im "Labor der Zukunft" von der Inspiration ins Tun
  • Damit Ihre Inspirationen die Mühen des Alltags überleben, können Sie sich erstmals für unser Zukunftsmentoring-Programm anmelden
  • Sie wollen sich vor Ort inspirieren lassen? Dann empfehlen wir Ihnen den Marktplatz der Zukunft (14. Juni, Tageskarten), wo Sie Projektteams mit unterschiedlicher Herkunft und Profession begegnen werden.
  • Lassen Sie sich durch das vielfältige Programm überraschen. Die Details sind noch in Planung, an Nahrung für Körper, Geist und Seele wird es nicht mangeln
  • Auch der Mix an Kooperationspartner zeigt Ihnen, wie neue Modelle in Zukunft entstehen können: durch das Zusammenwirken von Gemeinde, Land, Bund und Zivilgesellschaft, Universitäten, Unternehmern, Organisationen und Vereinen aus mehreren Staaten

Lassen Sie sich von Ihrer eigenen Zukunft abholen - Mitte Juni bei den Tagen der Zukunft in Arnoldstein!

Hier gehts zur Website der VeranstalterInnen...

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2017-06-26 (Montag)

Buen Vivir Konferenz

11:00

Buen Vivir Konferenz

Alte Kongresshalle, Theresienhöhe 15, 80339 München | 9. Mär 2017 18:00

Das Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München lädt zum "Buen Vivir" Kongress:

Bolivien und Ecuador haben in ihren Verfassungen erstmalig den Begriff des «Buen Vivir» aufgenommen, der die Grundlagen für ein harmonisches Zusammenleben definiert und nicht nur dem Individuum sondern auch der Natur Rechte einräumt.

Was macht ein gutes bzw. ein gelungenes Leben aus? Diese zentrale Frage stellen wir uns in der Hektik des Alltags wahrscheinlich viel zu selten und oft nur individuell, nach dem Motto "Was für einen gut ist, das muss jeder für sich selbst entscheiden!" Aber ist das wirklich so? Wie so oft lohnt ein Blick über den eigenen Tellerrand!

Am 26. und 27. Juni 2017 möchten wir uns Zeit nehmen, um uns ausführlich mit dem lateinamerikanischen Konzept des Buen Vivir, also dem Konzept des guten Zusammenlebens, zu beschäftigen.

Die Regierungen von Ecuador und Bolivien haben das Buen Vivir vor knapp 10 Jahren als Leitprinzip in ihren Verfassungen verankert. Vorbild war und ist die Lebensphilosophie indigener Völker Südamerikas. Zentrale Erkenntnis der indigenen Philosophie ist, dass ein gutes Zusammenleben nur gelingt, wenn die Gemeinschaft durch gegenseitigen Respekt und durch ein soziales, solidarisches Miteinander gekennzeichnet ist. Zentrales Element der indigenen Tradition ist auch, dass die Mutter Erde ebenso wie die Mitmenschen respektiert wird und folglich nicht übermäßig ausgebeutet und instrumentalisiert werden darf.

Diskutieren Sie mit Buen-Vivir-Expertinnen und -Experten zum Beispiel, ob und falls ja welche Gemeinsamkeiten sich im lateinamerikanischen Konzept des Guten Lebens und im hiesigen Nachhaltigkeitsdiskurs entdecken lassen oder warum die Umsetzung eines guten Lebens und eines guten Zusammenlebens in die Realität oft so schwierig ist!

Das detaillierte Programm und Anmeldung finde Sie hier...

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2017-07-09 (Sonntag)

From Science to Systemic Solutions

2017-07-09 - 2017-07-14

From Science to Systemic Solutions

Messa Wien Congress Centre and Vienna University of Economics and Business

In July 2017, the International Society for the Systems Sciences (ISSS) invites you to their 61st Annual World Conference (#ISSS2017 Vienna) in co-operation with the Bertalanffy Center for the Study of Systems Science in Vienna.

The call for abstracts, papers, posters and workshops (and the submission website) is now open.

The overarching mission is "From Science to Systemic Solutions: Systems Thinking for Everyone" with key industry areas to be addressed being:

  •     Government and Governance
  •     Economy
  •     Health
  •     Eco-Systems
  •     Innovation and Development

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2017-07-22 (Samstag)

Summer University: Green.Building.Solutions.

2017-07-22 - 2017-08-13

Summer University: Green.Building.Solutions.

Vienna

First hand ecological knowledge and engineering expertise from six Austrian Universities and Institutes bundled in a three-week program in the capital of energy efficient building: Vienna. Think sustainable, take care of your future - now.

38 students from 20 different nations all over the world have successfully completed Green.Building.Solutions. 2016. In 2017 the Summer University will take place for the 7th time.

Benefits
The framework for this three-week academic program, interwoven with practical knowledge and a cultural exchange, is built around pooled interdisciplinary expertise and know-how about green building technologies from different research institutes.

Learn from the best
Acquire cutting-edge skills from an Austrian consortium of seven universities, experts and alliances. Best practice at hand Learn from internationally competent leaders in their fields.

Try it yourself
Enjoy Vienna while living in a passive house.

Add value to your clients
Deliver knowledge and skills for healthy, comfortable and energy-efficient buildings.

Organizers
The OeAD-Housing Office offers passive houses for active students and accommodates 2,500 guests in energy-efficient student dormitories each year. It is the winner of the 2013 Austrian Climate Protection Award.

The BOKU University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna contributes to sustainable use of natural resources by connecting natural sciences, engineering and economic sciences.

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2017-07-26 (Mittwoch)

Alternative economic and monetary systems

2017-07-26 - 2017-08-11

Alternative economic and monetary systems

Vienna

This academic program links theoretical approaches to economic and monetary alternatives with subject-specific content from different scientific disciplines and work experience:

  • The variety of alternative economic and monetary systems that are already in practice worldwide.
  • Ecologic sustainability, population growth and the longterm managment of natural resources and energy.
  • Business ethics, consumerism, solidarity and the common good: The need for a new philosophy.


Organizers


The BOKU University of Natural Resources and Life Sciences contributes to a sustainable use of natural resources by connecting natural sciences, engineering and economic sciences.

Economy for the Common Good offers an answer to current ecological, social and economic problems. As of 2016, more than 2.000 companies have committed themselves to the initiative.

Each year, the OeAD-Housing Office accommodates over 2.500 students in energy-efficient dormitories. It also won the 2013 Austrian Climate Protection Award.

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2017-11-17 (Freitag)

7. Österreichischen Entwicklungstagung: "sozial-ökologische Transformationen jetzt!"

2017-11-17 - 2040-11-19

7. Österreichischen Entwicklungstagung: "sozial-ökologische Transformationen jetzt!"

Graz

Die Welt verändert sich – ökologisch, ökonomisch, politisch, kulturell und sozial. Transformationen bedrohen, können aber auch als Chance zur produktiven Gestaltung sozial-ökologischer Verhältnisse gesehen werden.

Der Krisendiskurs tritt heute im Plural auf und wird zur umfassenden Deutung der aktuellen Zeit. Neben der Klimakrise und Wirtschaftskrise sind wir mit Demokratiekrise und einer Krise der Arbeitswelt konfrontiert. Doch das Wirtschaftssystem läuft weiter - die Rede von der Krise ist der kapitalistischen Produktionsweise ohnehin eingeschrieben und dient auch der Legitimation bestimmter politischer Praktiken. Von einem großen, produktiv gestalteten Systemwandel ist bislang wenig zu erkennen.

Als Ausweg aus der Klimakrise ist der Umstieg vom kohlestoffbasierten zu einem solaren Energiesystem bereits vielfach beschrieben worden. Kann eine solche Umstellung auf nachhaltige Produktions- und Konsumweisen aber auch sozial gerecht erfolgen oder wird sie bestehende Verwerfungen noch verstärken? Schafft ein kohlenstoffarmer, ökologisch nachhaltiger und klimafreundlicher Weg auch genügend sinnstiftende und menschenwürdige Arbeit für ein gutes Leben für alle? Was bedeutet dies für Gender-Verhältnisse? Wie kann eine solche neue große Transformation gelingen?

Nach Abschluss der Verhandlungen rund um die SDGs ("Agenda 2030") und die Klimaziele gilt es, in die Zukunft zu blicken und zu diskutieren, ob und wie die neuen globalen Entwicklungsziele Realität werden können und wie mit den konzeptionellen Lücken, die solche globale Vereinbarungen immer aufweisen, umgegangen werden kann.

Die 7. Österreichische Entwicklungstagung wird sich in zwei Schritten mit mehreren Achsen aktueller Transformationen auseinandersetzen:

1.    Analysen: Sozial-ökologische und ökonomische, krisenhafte Transformation (oder: die Auflösung der Grenzen zwischen Nord und Süd - transnationale sozial-ökologische Transformationen erfahren)

2.    Modelle & roadmaps zur "positiven Transformation der Welt": SDG, De-Growth, Postwachstum, Environmental Justice (oder: ein neues kooperatives Modell von Nord & Süd: transnationale sozial-ökologische Transformationen gestalten)

Weitere informationen, Anmeldung und Programm finden Sie hier...

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